Anmerkungen

(26) Wir wollen hier den Menschen genauer betrachten und wenden uns erneut hier bereits beschriebenen biologischen Beobachtungen zu:

1. Im Augenblick der Verbindung von Spermium und Oozyte ist die Primär-Identität des Menschen geworden.
Der Rückbezug auf des Menschen Leiblichkeit ist deutlich.

2. Nach Beendigung der 2.Reifeteilung der Oozyte ist das Selbst des Menschen geworden.
Es zeigen sich die Konsequenzen der Primär-Identität, gerade im Hinblick auf des Menschen Geschlecht (erst schauen wir den Menschen als Menschen, dann sein Geschlecht!) und seine anderen organischen (wie auch “seelischen”) Eigen-heiten. Das Selbst ist autonom etwa ab dem 21.Tag nach der geglückten Begegnung von Oozyte und Spermium, wenn der Kreislauf sich geschlossen und der Herzschlag eingesetzt hat.

3. Im Augenblick der Autonomie der rhinenzephalitischen Gehirnfunktionen ist die Person des Menschen geworden (er kann überleben, wenn er jetzt geboren wird).
Autonomie meint hier die Unabhängigkeit von der Mutter.

Mit dem Begriff Rhinenzephalon benenne ich auch jene Anteile des Gehirns, die man gewöhnlich dem Dienzephalon zuordnet (da die Autonomie sich von der Eigenaktivierung des Hypothalamus herleitet), den Hirnstamm und das sog. limbische System. Die Subsumierung ist in der Lage, die Aufmerksamkeit zu lenken auf den Sachverhalt des Unterschieds zwischen thalamischen Reizen (Verarbeitung der Aufnahme von Informationen durch Haut, Augen und Ohren) und olfaktorischen Reizen (Verarbeitung der Aufnahme von Informationen durch die Nase): das Problem der Atmosphäre und ihre Beziehung zu seelischen Gestimmtheiten und zu Aktivitäten der Großhirnrinde.
Der Zeitpunkt des Beginns dieser Autonomie ist etwa der Übergang vom 5. zum 6. Schwangerschaftsmonat.
Mit dem Begriff Person beschreiben wir also die von der Physis des Menschen getragene Möglichkeit des Menschen, sich zu einem sich selbst identifizierenden und entscheidungsfähigen (denkenden und fühlenden) Individuum zu entwickeln.

4. Mit der Selbstbenennung und der Differenzierung des Selbst von Nichtselbstigem nach der Geburt ist das Ich des Menschen geworden.
Diese Differenzierung ist zwischen dem 6. und 8. Lebensmonat etwa abgeschlossen. Das Kind kann sich gezielt weiterentwickeln (krabbeln, laufen, sprechen lernen)” (mehr dazu in Noosomatik Bd. I, 2. Aufl.).

(27) Informations-Theorie in GuM 2. Aufl.

(28) siehe in WuM und in Noosomatik Bd. I.

(29) siehe 5. Kapitel zur Regeneration

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